Wie sehen die Jobprofile von morgen aus und inwiefern deckt sich der zukünftige Bedarf mit den aktuellen Fähigkeiten der Beschäftigten in Ihrer Organisation? Wie lässt sich der konkrete quantitative und qualitative Bedarf simulieren?
Elektromobilität, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle verändern die Automobilindustrie grundlegend. Für Porsche bedeutet dies einen tiefgreifenden Umbau von Wertschöpfung, Organisation und Beschäftigung.
Das Projekt Porsche Workforce Transformation zielt darauf ab, diesen Wandel vorausschauend zu gestalten, Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und den Übergang für Mitarbeitende sozial verantwortlich und transparent zu begleiten.
Das Fraunhofer IAO hat im Auftrag von Continental untersucht, wie QualiGuides als betriebliche Transformationsbegleiter wirken. Die Evaluation zeigt, wie gut Beschäftigte auf diese neue Rolle vorbereitet werden, welche Kompetenzen sie entwickeln und unter welchen Rahmenbedingungen sie wirksam zur Transformations‑ und Qualifizierungsbereitschaft im Unternehmen beitragen können.
Die Transformation der Automobilindustrie stellt die Personalplanung vor neue Herausforderungen: Elektromobilität, Software und Digitalisierung verändern Aufgaben, Rollen und Kompetenzprofile. Klassische, absatzbasierte Planungslogiken greifen zu kurz. Strategic Workforce Planning in R&D setzt daher auf einen projekt- und kompetenzbasierten Ansatz, um zukünftige Personalbedarfe szenariobasiert und strategisch belastbar zu bestimmen
Das Projekt Strategische Personalplanung – Qualitative Personalplanung (qPPL) ermittelt, welche Kompetenzen die Deutsche Rentenversicherung Bund künftig trotz demografischem Wandel und Digitalisierung braucht. Grundlage für Ausbildung, Rekrutierung und Personalentwicklung ist die systematische Analyse und Prognose von Kompetenzbedarfen nach Jobfamilien, Trends und Szenarien.
Steel2HB – Kompetenzaufbau für die grüne Stahlproduktion
Das Projekt Steel2HB – Soll‑Stellenprofile und Kompetenzanforderungen befasst sich mit den arbeits‑ und personalwirtschaftlichen Herausforderungen der Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Fokus ist die systematische Beschreibung zukünftiger Stellenprofile und Kompetenzen entlang neuer Produktions‑ und Unterstützungsprozesse, um Qualifizierung, Personalplanung und soziale Transformation zu unterstützen.
Das Fraunhofer IAO zeigt in einer Studie, wie Digitalisierung, Elektrifizierung und neue Vertriebsmodelle Arbeit und Beschäftigung im Kfz-Gewerbe bis 2030/2040 verändern und welche Verschiebungen von Tätigkeiten und Kompetenzen ein aktives Transformationsmanagement erfordern um Beschäftigung und Wertschöpfung langfristig zu sichern.
Beschäftigung 2030 – Transformation von Arbeit bei Volkswagen
Elektromobilität und Digitalisierung verändern die Automobilindustrie grundlegend und führen bei Volkswagen zu tiefgreifenden Veränderungen von Wertschöpfung, Arbeitsinhalten und Qualifikationsanforderungen. Das Projekt Beschäftigung 2030 analysiert diese Transformation vorausschauend, datenbasiert und sozial nachhaltig und liefert Ansatzpunkte für die strategische Gestaltung von Arbeit und Beschäftigung.
Das Fraunhofer IAO begleitet die Allianz der Chancen als Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Partner bei der sozial nachhaltigen Arbeitsmarkttransformation. Mit über 80 Unternehmen entwickelt das Institut Konzepte wie die Arbeitsmarktdrehscheibe, erstellt den Arbeitsreport und setzt Impulse zu Qualifizierung, Demokratiebildung und AI Learning – damit Beschäftigte auch im Wandel verlässlich von Arbeit in Arbeit wechseln.